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Krone Assmannshausen. 7 gereifte Weine aus 5 Jahrgängen vom legendären Höllenberg.

Wir lieben Weine, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte. Nicht weil sie so alt sind, sondern weil die Welt, aus der sie kommen, verschwunden ist. Manchmal passt das Timing einfach. Unser letzter Gast im Podcast Storecheck war Johanna Ullrich. Ihre Eltern, Irene Hufnagel und H.B. Ullrich, haben die Krone Assmannshausen in genau jener Zeit maßgeblich geprägt, aus der die Weine dieses Drops stammen. Den Grundstein dafür legte Johannas Großmutter, die einen prominenten Verehrer hatte, der ihr statt Blumen lieber Pinot-Reben aus dem Burgund mitbrachte. Wer genau jene Stöcke im Gepäck hatte, die von der weltbekannten Domaine Roumier stammen sollen, erfahrt ihr natürlich im Podcast. Verantwortlich für diese Spätburgunder war Kellermeister Peter Perabo. Er kennt den Höllenberg wie beinahe kein Zweiter. Sagen nicht (nur) wir, sondern auch Winzerkollegen und Sommeliers. So wusste er für die Prädikate der Sterne-Selektion genau, welche Stöcke er nehmen wollte. Beispielsweise aus den Reben, die näher an der wärmespeichernden Steinmauer standen. Genau deshalb finden wir diese Flaschen so faszinierend. In ihnen steckt nicht nur ein alter Höllenberg. In ihnen steckt auch eine Art, diesen Höllenberg zu verstehen. Die Krone-Weine erzählen von einer anderen Zeit und einer anderen Vorstellung von Wein. Man trinkt etwas, das so nicht wiederkommen wird.