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Duras

Duras a.k.a. Cabernet Duras ist eine alte, nicht mehr besonders stark verbreitete Rebsorte aus dem Südwesten Frankreichs. Urkundlich erwähnt wird sie nachweislich erstmals 1842. Ein anderes, auf das Jahr 1484 datiertes Dokument gilt dagegen als nicht zweifelsfrei sicher.

Längere Zeit galt Duras als Elternteil der Rebsorte Tressot. Eine DNA-Untersuchung aus dem Jahr 2013 bestätigte zwar die enge Verwandtschaft, legte aber gleichzeitig die Vermutung nahe, dass es sich beim Duras eher um einen Tressot-Nachkommen (zusammen mit Savagnin Blanc/Traminer) handelt. Aufgrund nur wenig untersuchter DNA-Marker ist diese These aber nicht zweifelsfrei gesichert.

Duras ist fruchtbar, mittelreifend, aber früh austreibend. Das macht die Sorte anfällig für Spätfröste. Sie ist zudem anfällig für die Schwarzflecken-Krankheit, —>Oidium (a.k.a. Echter Mehltau), den Befall durch Milben und Eutypiose. Duras bringt tieffarbene Weine mit guter Struktur und in der Regel recht hohem Alkohol hervor. Als charakteristisch für die Sorte gelten insbesondere ihre pfeffrigen Noten.

Eine nennenswerte Rolle spielt sie heute nur noch im Departement Tarn – und dort vor allem in Gaillac. Zugelassen ist sie da allerdings nur innerhalb von Cuvées, nicht für den sortenreinen Anbau. Was Rebellen wie Patrice Lescarret von Causse-Marine allerdings nicht daran hindert, einen Vin de France unter dem Namen „Rasdu“ zu produzieren, der zu 100 Prozent aus Duras besteht. Die Sorte wurde 2016 auf etwas weniger als 800 Hektar angebaut. Bei nach wie vor fallender Tendenz.