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Mousseux

Mousseux bezeichnet das kräftige Sprudeln aller Arten von Schaumwein. Es steht im Gegensatz zum Pétillant, das ein nur leichtes Perlen beschreibt. Das Wort leitet sich von Mousse, dem französischen Wort für Schaum ab – womit dann auch klar wäre: Vin Mousseux, das ist die französische Übersetzung von —>Schaumwein.

Wie seine deutsche Entsprechung auch, bezeichnet das Wort als allgemeiner Gattungsbegriff alle stark kohlensäurehaltigen Prickler. Und zwar völlig unabhängig von deren Qualität. Die im einfachen Tankverfahren (a.k.a. Méthode Charmat) oder gar mit zugesetzter Kohlensäure herstellte Discountware genauso wie die Prestige-Cuvée feiner Champagner.

Als Verb hat es das Mousseux auch in die deutsche Sprache geschafft: das Lehnwort moussieren beschreibt genau das, was ein Schaumwein tut: sprudeln oder prickeln. Wie er das tut, das kann variieren. Vom polternden Sprudeln mit ordinären, mineralwasserartigen Blasen bei einfachen Qualitäten bis hin zum dezent-feinen, langanhaltenden Prickeln bei Champagnern oder anderen Premiumschaumweinen.

Das Moussieren wiederum hat für den Moussierpunkt sprachlich Pate gestanden. So nennt man nämlich die kleine, aufgeraute Stelle am tiefsten Punkt eines Sektglases, an der sich – wie an einem Kristallisationskeim – die Kohlensäurebläschen bilden sollen, um von dort malerisch als Perlenkette nach oben zu steigen. Er findet sich bei vielen besseren Gläsern – seine Wirkung ist dabei aber nicht ganz unumstritten. Die ist einerseits zwar hübsch anzusehen, andererseits aber eben auch das eigentliche Vergnügen – das Prickeln am Gaumen – zwangsläufig schwächend oder verkürzend.