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Valtellina

Valtellina ist die italienische Bezeichnung für das im Grenzgebiet zwischen der Lombardei, Südtirol und der Schweiz gelegene Veltlin. Hier wird seit Jahrhunderten Wein produziert, der früher seiner Herkunft gemäß auch Veltliner genannt wurde, allerdings – falsche Fährte! – trotzdem mit den ursprünglich österreichischen Sorten gleichen Namens nichts zu tun hat. Für das Valtellina gilt nämlich eindeutig: Nebbiolo rulez! Hier allerdings meist lokal Chiavennasca genannt.

Seit 1968 hat der Valtellina Superiore den Status einer DOC, 30 Jahre später kam dann das Upgrade zur DOCG. Aus mindestens 90 % Chiavennasca müssen die Weine dafür gekeltert sein, ergänzt von einer Reihe von zugelassenen autochthonen Rebsorten der Region. Mindestens 12 % Alkohol sind gefordert, dazu mindestens 24 Monate Reifezeit, davon mindestens 12 im Holzfass. Soll auch Riserva auf dem Etikett stehen dürfen, braucht’s insgesamt 36 Monate Reifezeit.

Das Gebiet gliedert sich in insgesamt fünf Subzonen: Grumello, Inferno (das diesen Namen trägt, weil es die heißeste Zone ist), Maroggia, Sassela und Valgella, die am weitesten östlich gelegene der fünf Untergebiete. Hier wird auf steilen, terrassierten Hängen auf bis zu 800 Metern Höhe Weinbau betrieben. Unter dem Namen Sforzato wird auch ein Strohwein produziert. Nach den Hochzeiten im 19. Jahrhundert mit über 6.000 Hektar Anbaufläche wird heute nur noch auf etwas weniger als 1.000 Hektar Wein angebaut.

Die Nähe zur Schweiz sorgt für eine weitere Besonderheit der Region. Steht nämlich Stagafassli a.k.a. Stägafassli auf der Flasche, stammen die Trauben zwar ebenfalls aus dem italienischen DOCG-Gebiet, wurden aber auf der anderen Seite der Grenze, in der Schweiz gereift und auf die Flasche gefüllt.