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Aligoté

Die Aligoté ist so etwas wie der Germaine Jackson unter den Rebsorten im —>Burgund: Ein gewisses Talent für Qualität ist da, mit Platz 33 in den Weltrebsortencharts ist sie eher mittelerfolgreich – vor allem aber völlig überstrahlt von ihren zwei Megastar-Geschwistern. Bei den Jacksons waren das Janet und Michael. Im Burgund sind’s der —>Chardonnay und der —>Pinot Noir.

Wobei „Geschwister“ rein bildlich zu verstehen ist. De facto ist der Pinot Noir eher das Elternteil – und zwar von beiden weißen Rebsorten, also sowohl von der Aligoté, als auch vom Chardonnay. Aligoté und Chardonnay aber sind so eng verwandt, wie es deutlicher kaum geht. Denn beide haben als zweiten Elternteil den Gouais blanc, den Weißen Heunisch, von dem auch der Riesling abstammt – aber das ist eine andere Geschichte.

Die Aligoté wächst in ihrer Heimat Burgund heute noch auf rund 2.000 Hektar. Die eigens für sie geschaffene AOC Bourgogne Aligoté umfasst dabei nahezu die gesamte Fläche der Weinregion Burgund. Als Orchideen-Rebsorte ist sie auch in der neuen Welt zu finden. Das Hauptanbaugebiet heute ist Osteuropa. In der Ukraine, Russland, Rumänien, Moldawien und Bulgarien wächst sie auf deutlich über 20.000 Hektar. Dort vor allem zur Produktion von Schaumwein. Als Rebsorte, die eher leichte und gleichzeitig säurebetonte Weine liefert, ist sie dafür perfekt.

Die aus Aligoté produzierten Stillweine gelten als eher einfach und als welche, die schnell getrunken werden sollten. Das hat sie mit einem anderen Geschwister, dem Melon de Bourgogne gemein, der ebenfalls von Pinot und Gouais Blanc abstammt. Auch hier galt lange: einfacher Essensbegleiter, bitte schnell trinken. Das aber kann man heute gar nicht aufrechterhalten. Denn längst haben ambitionierte Winzer bei beiden Sorten das Gegenteil bewiesen. Im Falle des Aligoté ist das zum Beispiel Aubert de Villaine. Der Mitbesitzer der Kult-Domaine Romanée-Conti hat sich um die Aligoté in der Gemeinde Bouzeron im Norden der burgundischen Côte Chalonnaise verdient gemacht. Dort hat der Anbau von Aligoté doré, einer höherwertigen Variante auf bessere Lagen für die Anerkennung als einzige lokale AOC für Aligoté gesorgt. Typische für die Aligoté sind Aromen von Grünem Apfel und Zitrusfrüchten, oft ergänzt von floralen Tönen.

Aber auch die eher einfach gestrickten Aligoté-Weine verdienen Respekt. Nämlich als unverzichtbarer Bestandteil des wohl schönsten Sommer-Aperitifs, den Frankreich zu bieten hat: dem Kir. Der besteht aus eiskaltem Aligoté und dem Johannisbeer-Likör Cassis im Verhältnis 9:1. Seinen Namen verdankt das Getränk übrigens dem Mann, der es berühmt gemacht hat: Felix-Adrien Kir, einem der Mitbegründer der deutsch-französischen Freundschaft.

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