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Fruchtphase

Kein Vorurteil über Wein ist so weit verbreitet, wie jenes, dass praktisch alle Weine mit zunehmendem Alter stetig besser würden. Und keines ist gleichzeitig so falsch. Ein nicht unerheblicher Teil der Weine macht nämlich in jungen Jahren mindestens genauso viel, wenn nicht sogar deutlich mehr Spaß. Für die Mehrheit der Weine gilt nämlich: Fruchtphase rulez!

In der ist der Geschmack eines Weins vor allem geprägt von Aromen, die schon beim Wachstum der Traube mit entstanden sind oder durch Aromen entstehen, die die Hefen im zweiten Schritt der Weinwerdung als Nebenprodukt während der —>alkoholischen Gärung erzeug haben. Deshalb spricht man bei beiden auch von Primär- und Sekundäraromen. Sie entstehen – im Gegensatz zu den Tertiäraromen – noch bevor der Wein auf die Flasche gefüllt wird.

Aprikosentöne beim jungen —>Riesling, Waldbeeren bei —>Spätburgunder, Kirsche beim —>Syrah – viele dieser Aromen wirken ausgesprochen frisch und fruchtig. Was dem Aromenbild in dieser Phase dann auch den Namen gegeben hat und dafür sorgt, dass Weine in dieser Phase ausgesprochen viel Spaß machen können. Das böse Wort vom Babymord, dass Weinposer dann gerne mit Schwerauskenner-Miene raunen, ist nicht nur tendenziell geschmacklos. Es ist vor allem meistens Blödsinn. Denn auch ein großer Wein mit viel Lagerpotential kann in seiner Jugend (a.k.a. Fruchtphase) unverschämt viel Freude bereiten. Er ist dann nicht schlechter. Er ist nur anders und tendenziell etwas weniger komplex.

Bei Rotweinen allerdings steht das in der Jugend meist noch harsche und kantige —>Tannin dagegen. Weshalb – Ausnahmen bestätigen die Regel – das Trinken in der Fruchtphase vor allem bei Weißweinen lohnend ist.

Nach dieser Fruchtphase machen Weine dann gern ein kleines aromatisches Nickerchen. Verschlussphase nennt das die Weinwelt. Der Begriff trifft den Effekt verdammt gut. Weine in dieser Phase sind eine große Enttäuschung. Außer etwas Säure und —>Tannin (wenn vorhanden auch: Restsüße) ist praktisch nichts zu schmecken.

Wer genug Geduld und Frustrationstoleranz hat, um zu warten, bis die Weine dann wieder aus dem dunklen Tunnel auftauchen, wird danach mit der Reifephase (a.k.a. Sekundärphase) belohnt. Aber die ist ein anderer Schnack – und hat deshalb auch einen —>eigenen Eintrag. (t.b.w.)

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